Im Garten mit … Carmen Ferreira

Da der Minigarden-Gemüsegarten immer mehr Liebhaber findet, hat das Minigarden-Team beschlossen, einige Kunden, die schon vor einiger Zeit das Minigarden-System installiert haben, zu besuchen. Es gibt schon so viele Familien, die Minigarden zu einem Teil ihres Alltags gemacht haben, dass es immer interessanter geworden ist, die Entwicklung der vertikalen Gemüse- und Blumengärten aus der Nähe zu beobachten. Diesmal haben wir Carmen Ferreira besucht, eine Mutter, die sich vor 7 Jahren entschieden hat, einen Minigarden-Gemüsegarten auf ihrer Veranda einzurichten. Außer den Modulen entschied sie sich für unser System der Tröpfchen-Bewässerung (womit jede Pflanze das nötige Wasser und den nötigen Dünger bekommt), zusammen mit einem Programmiergerät, einem Dünger-Dosierer und einem Filter/Druckminderer, sodass das Bewässerungs- und Düngesystem automatisch funktioniert. Carmen erklärte uns, dass „das Gemüse im Sommer jeden Tag und bei der größten Hitze manchmal sogar zweimal gegossen werden muss, und dass sich die Investition deshalb gelohnt hat. Das ist eine fantastische Lösung, weil wir so wenig freie Zeit haben“. Im Laufe der Zeit entschloss sich Carmen, die Ausstattung der Küche zu ändern, und die Veranda wurde in die Pläne einbezogen. Da die Tage immer mehr ausgefüllt waren und immer weniger Zeit zur Verfügung stand, entschied sich Carmen dafür, eine andere Art von Raum zu schaffen, in dem man zusammen mit der Familie und Freunden ein gemütliches Ambiente und eine Lounge genießen konnte. „Ich beschloss, den Garten aus der Stadt nach Hause zu holen.“ Außerdem erklärte uns Carmen, dass sie „damals wenig zu Hause war. Deshalb wollte sie jeden freien Augenblick genießen und ein vertikaler Garten braucht weniger Zeit und Arbeit als ein Gemüsegarten“. Da diese Familie das Minigarden-System schon installiert hatte,...

Im Gemüsegarten mit… Joana Lobato

Diesmal besuchte das Minigarden-Team den Gemüsegarten von Joana Lobato, einer jungen Frau, deren große Leidenschaft ihre vierbeinigen Freunde und Gefährten sind. Sie wollte schon immer einen eigenen Gemüsegarten zu Hause haben, doch Zeit- und Platzmangel waren stets ausschlaggebend dafür, dass sie diesen Wunsch nie verwirklichen konnte. Joana Lobato erklärte uns: „Ich habe versucht, verschiedene Pflanzen in Blumentöpfen zu züchten, leider aber ohne Erfolg.“ Die junge Frau legte schon immer sehr großen Wert auf eine gesunde Ernährung und die Lebensmittelsicherheit. Bio-Lebensmittel sind nicht nur deshalb die bessere Wahl, weil sie ohne gesundheitsschädliche Chemikalien produziert werden, die Auslöser für zahlreiche Krankheiten sind, sie schmecken auch besser. „Ich lege großen Wert auf Umweltschutz. Pestizide stellen nicht nur eine große Belastung für das Grundwasser, die Luft und den Boden dar, sie schaden auch unserer Gesundheit, direkt und indirekt. Als ich aufhörte, Fleisch zu essen, wurde das Gemüse Teil meines Alltags. Ich könnte mein Bio-Gemüse auch im Supermarkt kaufen. Bio-Produkte sind jedoch sehr teuer, und es gibt keine Garantie, dass nicht doch Chemikalien oder Konservierungsstoffe bei der Produktion verwendet werden.“ „Da zurzeit immer mehr von Gemüsegärten, und zwar hauptsächlich von biologischen Gemüsegärten, gesprochen wird, habe ich mich dazu entschlossen, eine bessere Lösung zu finden. Da bin ich auf den Minigarden gestoßen… und habe entschieden, meinen eigenen Gemüsegarten auf meinem Balkon anzulegen“, erklärt Joana Lobato, während sie Minze für ihren Tee pflückt. „Ich wollte die Möglichkeit besitzen, mein eigenes Gemüse zu züchten, um sicher zu sein, dass die Produkte, die ich zu mir nehme und meinen Tieren gebe, qualitativ hochwertig sind. Sie lieben Möhren. So weiß ich jetzt, dass sie keine Chemikalien zu sich nehmen.“...

Im Gemüsegarten mit… Paula Magessi

Das Anbausystem Minigarden gewinnt immer mehr und mehr Anhänger. Aus diesem Grunde möchten wir jetzt unseren Schwerpunkt auf eine Familie aus Charneca da Caparica legen, die sich schon sehr lange für die Landwirtschaft begeistert. Zeit- und Platzmangel waren jedoch stets ausschlaggebend dafür, dass dieser Traum nie umgesetzt werden konnte. Nun wurde dem Minigarden-Team ermöglicht, den neu angelegten urbanen Garten der Familie zu besuchen. Werden Sie also mit uns Zeuge einer weiteren Verwirklichung eines Traums.   Paula Magessi erzählt, wie der Minigarden zum „persönlichen Projekt“ der Familie wurde. „Wir planten alles bis ins kleinste Detail und haben natürlich auch an die Bewässerung gedacht.“ Sie wusste, dass das Geheimnis eines ertragreichen Gemüsegartens von einem guten Bewässerungssystem abhängt, und der Minigarden ist mit so einem System ausgestattet. „Euer Tropfbewässerungssystem stellt sicher, dass jede Pflanze die erforderliche Menge an Wasser und Pflanzennahrung bekommt, und verhindert, dass wichtige Ressourcen wie Wasser verschwendet werden. Wir haben außerdem ein Steuergerät, ein Dosiergerät für das Düngemittel sowie einen Filter/Druckminderer eingebaut, wodurch wir das Bewässerungssystem und die Düngung vollständig automatisieren konnten. Das war eine ausgezeichnete Lösung, vor allem, weil wir nur sehr wenig Zeit übrig haben. […] Der Gemüsegarten wächst und versorgt sich alleine“, erklärt Paula Magessi voller Begeisterung. Dem fügt sie noch hinzu: „Auf weniger als einem halben Quadratmeter Grundfläche konnten wir mehr als 106 Pflanzen anpflanzen, die Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff produzieren. […] Meine Enkel sind total begeistert.“ Dank dieser Erfahrung weiß die Familie aus Charneca da Caparica es immer mehr zu schätzen, gelernt zu haben, wie einfach Produkte selbst angebaut und geerntet werden können, und zu verstehen, was genau jede Pflanze, jedes Kraut oder jede Frucht,...

Mein vertikaler Gemüsegarten zu Hause

Familiäre Routine Ich bin mit meinem Gemüsegarten sehr zufrieden. Ich würde nichts an ihm ändern wollen, außer vielleicht seine Größe. Ja. Ich bin mir sogar ganz sicher, dass ich ihn in Zukunft noch erweitern möchte. Der auslösende Faktor dafür, dass ich mich in dieses Abenteuer stürzte, war sicherlich meine Familie. Ich wollte meinen Töchtern beibringen, wie man Pflanzen anbaut, ihnen zeigen, wie gut sie für unsere Gesundheit sind, und ihnen die Möglichkeit geben, Salate und andere Gerichte mit frischem und unverfälschtem Geschmack zu genießen. Im Grunde genommen wollte ich ihnen klarmachen, dass es Spaß macht und Freude bereitet, etwas so Gutes wie z. B. Erdbeeren zu züchten, die erste Frucht, die ich in meinem Gemüsegarten anpflanzte. Da meine Töchter noch klein waren und sehr gerne Erdbeeren aßen, war es nicht schwer, diese Entscheidung zu treffen. Das Gefühl, Ihnen beim Pflücken der Früchte und gierigen Hinunterschlingen zuzusehen, war einfach fantastisch. Es machte mich wirklich glücklich. Meine Töchter haben während dieses Experiments gelernt, dass eine vollständig an der Pflanze gereifte Frucht, die gerade erst frisch gepflückt wurde, ganz anders schmeckt als die Früchte, die wir für gewöhnlich im Supermarkt kaufen. Solche Erfahrungen ermöglichen ihnen, das Leben in der Familie sowie ihren Umgang mit Freunden und der Gesellschaft im Allgemeinen viel offener zu betrachten. Mein Gemüsegarten wächst, meine Töchter werden größer und die tägliche Routine wird immer mehr zur Routine einer richtigen Gemeinschaft, die frische Produkte miteinander teilt und sich gegenseitig bei der Zubereitung der Gerichte hilft. Unser Gemüsegarten wurde zu einem Teil unserer Familie: „Kind, kannst du mir bitte etwas Schnittlauch für die Tomatensuppe holen?“ „Mama, hast du nicht auch Lust auf...

Der Minigarden mit Zimmerpflanzen für ein schöneres Zuhause

Innenbereiche mit Pflanzen sind zweifelsohne einladender und hübscher. Es ist ein beruhigendes Gefühl, die Tür einer Wohnung zu öffnen und etwas Lebendes zu sehen, auch wenn es sich um kein denkendes Wesen handelt. Die bunten Farben von Blüten oder Blättern bringen einfach mehr Freude in unseren grauen Alltag. Ich habe irgendwo gelesen, dass wir, wenn wir Blumen zu Hause haben, daran glauben, dass an dem Ort, den wir uns zum Leben ausgesucht haben, etwas wachsen kann — eine schöne Idee, die auch richtig ist. Auch wenn eine einzelne Pflanze der erste Schritt ist, Ihr Heim wohnlicher und freundlicher zu gestalten, sollten Sie sich damit nicht zufrieden geben. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf: Mit dem Minigarden können Sie unzählige Strukturen schaffen, die alle wundervoll sind. Das Angebot an Dekorationsmöglichkeiten ist sehr groß. Deshalb ist es das Wichtigste, eine Inspirationsquelle zu suchen, wie z. B. eine Farbe, ein Thema oder ein Bild. Es ist alles gestattet. Wenn Sie sich dann für die Pflanzen entschieden haben, mit denen Sie den jeweiligen Raum verschönern möchten, können Sie diese ganz nach Ihrem Geschmack mithilfe der verschiedenen Modelle des Minigarden in unterschiedlicher Zahl und Anordnung zur Dekoration verwenden. Farbige Blüten: das einfachste Rezept Beginnen wir mit einer einfachen Idee: Pflanzen mit bunten Blüten. Pflanzen verleihen dem Inneren einer Wohnung mehr Helligkeit und Farbe. Wenn Sie Ihre Pflanzen nach ihrer Farbe organisieren möchten und den Minigarden in einem einheitlichen Ton wünschen, dann sollten Sie verschiedene Pflanzengattungen desselben Farbtons wählen. Denken Sie dabei daran, dass die Wirkung viel größer ist, wenn die Pflanzen alle zur gleichen Zeit blühen. Zu den lila blühenden Zierpflanzen zählen u. a. das...

Manuel Rodrigues – Der Erfinder des Minigarden

Manuel Rodrigues wurde in Guilheiro im Landkreis Trancoso geboren und ist der kreative Kopf, der hinter der Marke Minigarden steht. Er ist nicht nur ein erfolgreicher Unternehmer, der in den verschiedensten Bereichen der drei Wirtschaftssektoren — Landwirtschaft, Industrie sowie Handel & Dienstleistungen — tätig ist. Manuel Rodrigues ist, wie er selbst bestätigt, auch seit Geburt an ein absoluter Naturliebhaber. Für ihn ist der direkte Kontakt zu Pflanzen so natürlich wie die ihm innewohnende Neugier und sein scharfer Blick, beides Eigenschaften, die er seit seiner Kindheit besitzt, als er noch seinen Eltern half, die Erde zu pflügen. Obwohl Manuel Rodrigues der Schöpfer des Minigarden ist, hält er sich nicht für einen Erfinder, sondern vielmehr für einen kreativen Tüftler, der mit 12 Jahren nach Lissabon kam, um dort zu arbeiten und zur Schule zu gehen. Seine berufliche Laufbahn ist vor allem durch sein Organisationstalent gekennzeichnet, das ihm dabei half, eine Vorreiterrolle im Unternehmertum zu übernehmen und Lösungen zu schaffen, um die Effizienz industrieller Verfahren zu verbessern. Seine angeborene Neugier und die in seinen Genen liegende Liebe zur Natur sind der Grund dafür, weshalb er sich, bereits nachdem er in den Ruhestand getreten war, in ein neues Abenteuer wagte: den Minigarden. In einem Besprechungsraum an der offiziellen Geschäftsadresse des Minigarden-Projektes sprach Manuel Rodrigues mit mir über seinen Werdegang und seine Ideen für die Zukunft der Urban Green Revolution. Ana Rosado: Können Sie uns die Geschichte erzählen, wie die Idee zum Minigarden entstand? Manuel Rodrigues: Als ich das Haus baute, in dem ich jetzt lebe, musste eine Stützmauer mit einer Höhe von etwa sieben Metern errichtet werden. Jedes Mal, wenn ich auf diese...