Im Gemüsegarten mit… Joana Lobato

Diesmal besuchte das Minigarden-Team den Gemüsegarten von Joana Lobato, einer jungen Frau, deren große Leidenschaft ihre vierbeinigen Freunde und Gefährten sind. Sie wollte schon immer einen eigenen Gemüsegarten zu Hause haben, doch Zeit- und Platzmangel waren stets ausschlaggebend dafür, dass sie diesen Wunsch nie verwirklichen konnte. Joana Lobato erklärte uns: „Ich habe versucht, verschiedene Pflanzen in Blumentöpfen zu züchten, leider aber ohne Erfolg.“ Die junge Frau legte schon immer sehr großen Wert auf eine gesunde Ernährung und die Lebensmittelsicherheit. Bio-Lebensmittel sind nicht nur deshalb die bessere Wahl, weil sie ohne gesundheitsschädliche Chemikalien produziert werden, die Auslöser für zahlreiche Krankheiten sind, sie schmecken auch besser. „Ich lege großen Wert auf Umweltschutz. Pestizide stellen nicht nur eine große Belastung für das Grundwasser, die Luft und den Boden dar, sie schaden auch unserer Gesundheit, direkt und indirekt. Als ich aufhörte, Fleisch zu essen, wurde das Gemüse Teil meines Alltags. Ich könnte mein Bio-Gemüse auch im Supermarkt kaufen. Bio-Produkte sind jedoch sehr teuer, und es gibt keine Garantie, dass nicht doch Chemikalien oder Konservierungsstoffe bei der Produktion verwendet werden.“ „Da zurzeit immer mehr von Gemüsegärten, und zwar hauptsächlich von biologischen Gemüsegärten, gesprochen wird, habe ich mich dazu entschlossen, eine bessere Lösung zu finden. Da bin ich auf den Minigarden gestoßen… und habe entschieden, meinen eigenen Gemüsegarten auf meinem Balkon anzulegen“, erklärt Joana Lobato, während sie Minze für ihren Tee pflückt. „Ich wollte die Möglichkeit besitzen, mein eigenes Gemüse zu züchten, um sicher zu sein, dass die Produkte, die ich zu mir nehme und meinen Tieren gebe, qualitativ hochwertig sind. Sie lieben Möhren. So weiß ich jetzt, dass sie keine Chemikalien zu sich nehmen.“...

Im Gemüsegarten mit… Paula Magessi

Das Anbausystem Minigarden gewinnt immer mehr und mehr Anhänger. Aus diesem Grunde möchten wir jetzt unseren Schwerpunkt auf eine Familie aus Charneca da Caparica legen, die sich schon sehr lange für die Landwirtschaft begeistert. Zeit- und Platzmangel waren jedoch stets ausschlaggebend dafür, dass dieser Traum nie umgesetzt werden konnte. Nun wurde dem Minigarden-Team ermöglicht, den neu angelegten urbanen Garten der Familie zu besuchen. Werden Sie also mit uns Zeuge einer weiteren Verwirklichung eines Traums.   Paula Magessi erzählt, wie der Minigarden zum „persönlichen Projekt“ der Familie wurde. „Wir planten alles bis ins kleinste Detail und haben natürlich auch an die Bewässerung gedacht.“ Sie wusste, dass das Geheimnis eines ertragreichen Gemüsegartens von einem guten Bewässerungssystem abhängt, und der Minigarden ist mit so einem System ausgestattet. „Euer Tropfbewässerungssystem stellt sicher, dass jede Pflanze die erforderliche Menge an Wasser und Pflanzennahrung bekommt, und verhindert, dass wichtige Ressourcen wie Wasser verschwendet werden. Wir haben außerdem ein Steuergerät, ein Dosiergerät für das Düngemittel sowie einen Filter/Druckminderer eingebaut, wodurch wir das Bewässerungssystem und die Düngung vollständig automatisieren konnten. Das war eine ausgezeichnete Lösung, vor allem, weil wir nur sehr wenig Zeit übrig haben. […] Der Gemüsegarten wächst und versorgt sich alleine“, erklärt Paula Magessi voller Begeisterung. Dem fügt sie noch hinzu: „Auf weniger als einem halben Quadratmeter Grundfläche konnten wir mehr als 106 Pflanzen anpflanzen, die Kohlendioxid aufnehmen und Sauerstoff produzieren. […] Meine Enkel sind total begeistert.“ Dank dieser Erfahrung weiß die Familie aus Charneca da Caparica es immer mehr zu schätzen, gelernt zu haben, wie einfach Produkte selbst angebaut und geerntet werden können, und zu verstehen, was genau jede Pflanze, jedes Kraut oder jede Frucht,...

Vertikaler Minigarden-Gemüsegarten im Coruchéus-Komplex

Im Stadtviertel Alvalade, im Herzen von Lissabon, steht der Bevölkerung ab jetzt ein neuer vertikaler Gemüsegarten zur Verfügung. Der als „Horta Vertical dos Coruchéus“ bezeichnete vertikale Gemüsegarten befindet sich in dem nur bedingt zugänglichen Teil des Kulturkomplexes „Complexo dos Coruchéus“, eines in das Stadtviertel Alvalade integrierten öffentlichen Bereichs, der gegen Ende der 1960er-Jahre errichtet wurde. Der Coruchéus-Komplex ist das Kulturzentrum der Stadt Lissabon. Er setzt sich aus einer Stadtbibliothek, 50 Ateliers von bildenden Künstlern, die in einem öffentlichen Vergabeverfahren vergeben wurden, der Galerie Quadrum (in der regelmäßig Ausstellungen stattfinden) sowie dem Sitz der Lissabonner Stadtgalerien zusammen, die derzeit Teil der EGEAC sind, des für das Lissabonner Kulturmanagement zuständigen Unternehmens. Der vertikale Gemüsegarten Der Außenbereich des Kulturkomplexes umfasst auch einen Park. Ein Teil davon kann von allen Menschen uneingeschränkt benutzt werden, der andere ist nur bedingt zugänglich. Und genau in diesem Bereich haben die Lissabonner Stadtgalerien und das EGEAC beschlossen, entlang einer weißen Mauer neben einer Grasfläche mit drei Pappeln und einem kleinen Teich mit roten Fischen hinter der Quadrum-Galerie einen vertikalen Minigarden-Gemüsegarten anzulegen, der durch die Glasfenster des Gebäudes betrachtet werden kann. Der vertikale Gemüsegarten ist dazu bestimmt, von den Künstlern der Ateliers und den Anwohnern des Komplexes genutzt zu werden, um dort Pflanzen zu säen, anzubauen und zu ernten. Dank verschiedener Programme und Aktivitäten in Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen des Stadtviertels, wie verschiedenen Schulen oder dem Senioren-Zentrum, wird der vertikale Gemüsegarten von Menschen aller Altersgruppen betreut. „Der Bereich wurde als lebendiger und dynamischer Ort permanenter Aktivität konzipiert, der wie eine Pinnwand funktionieren soll, die der Bevölkerung geschenkt wurde,“ erklärt Helena Tavares, die Verantwortliche des vertikalen Gemüsegartens. „Seine vertikale...

„Querido, mudei a casa“ empfiehlt einen vertikalen Gemüsegarten in der Küche

Die Fernsehsendung Querido, mudei a casa ist eine der beliebtesten portugiesischen Dokutainment-Reihen zum Thema Wohnungsumbau und Sanierung und konnte bereits zahlreichen Menschen zu einem besseren Leben verhelfen. Angesichts der Herausforderung in einem der Programme, eine Küche neu zu gestalten, hat das Querido-Team nicht gezögert, einen vertikalen Minigarden-Gemüsegarten in das Projekt zu integrieren. Dank dieser Lösung wurde es möglich, auf sehr begrenztem Raum im Inneren einer Küche verschiedene Kräuter vertikal anzubauen.   Der fantastische Gemüsegarten des Querido-Teams setzt sich aus einem Minigarden Vertical und zwei Minigarden Corner zusammen, die miteinander kombiniert wurden. Insgesamt stehen direkt in der Küche somit 15 Pflanzen zur Verfügung. Jeder kann bei sich zu Hause in der Küche oder auf dem Balkon einen ähnlichen Gemüsegarten anlegen. Die Anbausysteme Minigarden Vertical und Minigarden Corner können in Portugal bei Leroy Merlin gekauft...

Mein vertikaler Gemüsegarten zu Hause

Familiäre Routine Ich bin mit meinem Gemüsegarten sehr zufrieden. Ich würde nichts an ihm ändern wollen, außer vielleicht seine Größe. Ja. Ich bin mir sogar ganz sicher, dass ich ihn in Zukunft noch erweitern möchte. Der auslösende Faktor dafür, dass ich mich in dieses Abenteuer stürzte, war sicherlich meine Familie. Ich wollte meinen Töchtern beibringen, wie man Pflanzen anbaut, ihnen zeigen, wie gut sie für unsere Gesundheit sind, und ihnen die Möglichkeit geben, Salate und andere Gerichte mit frischem und unverfälschtem Geschmack zu genießen. Im Grunde genommen wollte ich ihnen klarmachen, dass es Spaß macht und Freude bereitet, etwas so Gutes wie z. B. Erdbeeren zu züchten, die erste Frucht, die ich in meinem Gemüsegarten anpflanzte. Da meine Töchter noch klein waren und sehr gerne Erdbeeren aßen, war es nicht schwer, diese Entscheidung zu treffen. Das Gefühl, Ihnen beim Pflücken der Früchte und gierigen Hinunterschlingen zuzusehen, war einfach fantastisch. Es machte mich wirklich glücklich. Meine Töchter haben während dieses Experiments gelernt, dass eine vollständig an der Pflanze gereifte Frucht, die gerade erst frisch gepflückt wurde, ganz anders schmeckt als die Früchte, die wir für gewöhnlich im Supermarkt kaufen. Solche Erfahrungen ermöglichen ihnen, das Leben in der Familie sowie ihren Umgang mit Freunden und der Gesellschaft im Allgemeinen viel offener zu betrachten. Mein Gemüsegarten wächst, meine Töchter werden größer und die tägliche Routine wird immer mehr zur Routine einer richtigen Gemeinschaft, die frische Produkte miteinander teilt und sich gegenseitig bei der Zubereitung der Gerichte hilft. Unser Gemüsegarten wurde zu einem Teil unserer Familie: „Kind, kannst du mir bitte etwas Schnittlauch für die Tomatensuppe holen?“ „Mama, hast du nicht auch Lust auf...